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Tagebuch / Re: Wolfgang mein Tagebuch
« Letzter Beitrag von Wolfgang am Heute um 13:24:48 »
Vorgestern habe ich dann endlich mal den Arztbrief mit dem histologischen Befund erhalten. Fast 5 Wochen nach der Operation. Da sitzt du wie auf Kohlen.
Abhaken, der Befund war zufriedenstellend.

Morgen kaufe ich mir paar Klamotten. Geiles Gefühl, noch vor dem Geldeingang solche Dinge tun zu dürfen.
Ich genieße die Sonne, füttere die Katzen, Vögel und Enten. Ich habe einfach wieder Spaß am Leben.
In etwas über 16 Monaten bin ich dann endlich Schuldenfrei.
Mein großer Wunsch war: Wenn ich sterbe, dann bitte ohne Schulden. Ich habe diese Sucht vor meiner Familie verborgen und das soll auch so bleiben. Die fielen aus allen Wolken, wenn sie das erfahren würden. Die Partnerin weiß aber Bescheid. In 16 Monaten ist diese Gefahr gebannt.

Heute gibt es ein leckeres "Freitagessen" ;)

Ich grüße Euch

Wolfgang

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Hi Max!

Zitat
Was erwartest du denn von jemandem, der sich hier öffnet?

Ziehe Dir bitte nicht diesen Schuh an! Du bist hier, weil Du das so willst. Wenn Du pathetisch schreiben möchtest, dann mache genau das. In Deinem Tagebuch geht es um Dich - nur um Dich! Es braucht da niemanden, der Erwartungen an Dich stellt - und sei es nur in Deiner Vorstellung!

Du entdeckst Dich gerade selbst und Du erarbeitest Dir daraus Deine Erkenntnisse. Was Du nun daraus machst, liegt alleine an Dir.

Nehmen wir das Beispiel, als Du das gewonne Geld wieder verspielt hattest. Du schreibst, Du hast es gewusst, dass genau dies geschehen würde. Welche Schlüsse ziehst Du daraus für die Vergangenheit und die Zukunft? Hier lieferst Du bereits Antworten. Mache da ruhig weiter.
Nicht für mich oder irgendwen sonst auf dieser Welt - nur für Dich ganz alleine! Es geht hier nämlich um Dein Leben und wie Du es gestaltest und "erlebst".


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Hallo Maxim,

Herzlich Willkommen hier im Forum. Ich habe aufmerksam Deine Geschichte gelesen, für mich ist das ein Prolog, die Story fängt ja gerade an, - ich meine die Lebensgeschichte.
Aber, ich gebe Tal recht, nach meiner Sichtweise ist es eine Geschichte von vielen. Hier - hat jede, jeder sein Säckel verspieltund die meisten hatten den Gedanken, das verlorene Geld zurück zu gewinnen.

So manch ein Spieler hatte im Leben Erfolg, eh er in die Mühlen des Spielens geriet.
Es gibt auch Spieler, die keinen Sinn mehr im Leben sahen, und die der sSelbstvernichtung im Glücckspiel nacheiferten, so meine Geschichte..

Jede, jeder hat seinen Rucksack, seine Geschichte zu tragen. Lass sie einfach raus, und schau nach, was und wie sich etwas an Deinm  Leben ändert.

schöne 24 Stunden
Andreas
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Tagebuch / Re: Mein Weg in die Freiheit – Tagebuch eines ehemaligen Spielsüchtigen
« Letzter Beitrag von TAL am Gestern um 23:59:17 »
Die Meisten hier kennen diesen Weg - oder einen sehr Ähnlichen. Das Kind ist da schon in den Brunnen gefallen, wie man so sagt. Hier jemanden davor 'bewahren' zu wollen ist also ähnlich sinnlos, wie Frauen im Kreißsaal über Verhütung aufklären zu wollen.
Aber das war nur eine Feststellung, 'laut gedacht' quasi.

Du kannst ja schreiben, was du möchtest.
Und du irrst dich, was meine Definition von 'wertvoll' angeht. Mir helfen die Geschichten hier, weil sie mich daran erinnern, wo ich nie wieder hinwill.
Manchmal fange ich nämlich an, das zu vergessen. Mein Hirn kann recht gut verdrängen.
Nur stört mich eben dieses 'Aufgebausche'.
"Und morgen gibt es die nächste Folge..."

Egal, ich sollte da nicht der Maßstab sein.

Jedenfalls.. gute Redner gibt es hier viele, mich eingeschlossen. Nur das allein reicht eben nicht. Man sollte dem auch Taten folgen lassen.

Von daher... hast du einen Plan, was du sonst noch unternehmen willst?

So oder so. Ich wünsche dir eine gute Nacht.

Und das ohne Verzweiflung und Selbstvorwürfe. Das ist doch schonmal was. : )
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Hey, danke für deine ehrliche Rückmeldung und die Begrüßung. Ich verstehe, dass meine Geschichte für dich vielleicht nicht besonders einzigartig wirkt – am Ende gibt es viele, die in diese Falle getappt sind. Aber für mich ist das hier mehr als nur 'Dampf ablassen'.Ich schreibe nicht, um Mitleid oder Drama zu erzeugen, sondern weil das meine Realität war. Vielleicht erkennen sich andere darin wieder. Vielleicht hilft es jemandem, nicht denselben Weg zu gehen.

Ob ich damit etwas ändern möchte? Ja, definitiv. Vor allem mich selbst. Ich weiß, dass Worte allein nicht reichen. Aber sie sind ein Anfang. Mein Anfang.

Was erwartest du denn von jemandem, der sich hier öffnet? Würde mich interessieren, was für dich eine 'wertvolle' Geschichte ausmacht.
Ich werde euch morgen erzählen, was genau an diesem Tag passiert ist und warum dieser Moment so entscheidend war. Warum er das Gefühl von Hoffnung brachte, das ich so lange verloren hatte, jedoch ist dies für diesen Moment zu viel zum Schreiben.
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Tagebuch / Re: Mein Weg in die Freiheit – Tagebuch eines ehemaligen Spielsüchtigen
« Letzter Beitrag von TAL am Gestern um 17:30:39 »
Große Worte. Viel Drama.

Nach dem 'Alleinstellungsmerkmal' habe ich darin aber vergeblich gesucht.
Und nichtmal das ist sonderlich 'speziell'.


Ansonsten aber herzlich Willkommen.
Die Frage ist jetzt, was, außer 'Dampf ablassen', du dir von deinen Einträgen hier versprichst.
Möchtest du etwas ändern, oder nur die nächsten 99 Beiträge 'runterschreiben'?
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Ein Typ, der glaubte, dass der große Gewinn alles wieder gutmachen würde. Der dachte, er hätte die Kontrolle. Der sich sicher war, seine Limits zu kennen.

Ich hatte Erfolg. Eine leitende Position in einem Top-Unternehmen – jung, ehrgeizig, gut verdient. Nach außen hin sah alles perfekt aus. Doch während mein Kontostand wuchs, schrumpfte etwas in mir. Meine Gesundheit litt in den letzten Jahren, mein Körper sendete Warnsignale, aber ich ignorierte sie.

Das Glücksspiel wurde meine Zuflucht. Es hat mich abgestumpft, abgehärtet. Die Emotionen, die mir das Leben nahm, gab mir das Spiel zurück – nur auf eine zerstörerische Weise. Gewinnen war Euphorie. Verlieren war Schmerz, aber ein Schmerz, den ich kannte.

Und so drehte sich alles nur noch um die nächste Wette. Das nächste Spiel. Den nächsten Adrenalinkick.

Bis nichts mehr übrig war.

Das hier ist meine Geschichte. Mein Tagebuch. Mein Weg zurück ins echte Leben.

___

Wollt ihr wissen, wie es weiterging? Dann begleitet mich auf meinem neuen Weg.
Jeden Tag 1% mehr ins Leben der Freiheit.
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"Mein Weg in die Freiheit – Tagebuch eines ehemaligen Spielsüchtigen"

09.03.2025 – Der Tag, an dem ich mein Leben zurückbekam.
Ich weiß nicht, wer das hier lesen wird. Vielleicht jemand, der selbst mitten im Strudel steckt. Jemand, der sich fragt, ob es jemals ein Leben ohne das Verlangen nach dem nächsten Einsatz geben kann. Oder vielleicht jemand, der einfach verstehen will, was in einem spielsüchtigen Kopf wirklich vorgeht.

Ich war süchtig. Richtig süchtig. Glücksspiel hat mich im Griff gehabt – Tag und Nacht. Es hat mir alles genommen: Geld, Zeit, mein Selbstwertgefühl. Ich habe Dinge getan, auf die ich nicht stolz bin. Immer mit der Hoffnung, dass der nächste große Gewinn alles wieder in Ordnung bringt. Aber das passiert nicht. Nie.

Es ist Mitte Februar. Ich bin nicht pleite. Ganz im Gegenteil. Ich habe gewonnen – und zwar richtig. 39.000 Euro liegen auf meinem Konto. Eine Summe, die mein Leben verändern könnte. Eine Summe, die mir das Gefühl gibt, dass ich es vielleicht doch kann. Dass ich dieses verdammte Spiel besiegen kann.

Der Gedanke frisst sich fest: 100.000 Euro – das ist das Ziel. Warum aufhören, wenn ich es schaffen kann? Wenn ich endlich aus der Scheiße rauskomme?

Die Plattform erlaubt mir nur 10.000 Euro pro Woche auszuzahlen. Also überweise ich sie mir. Ein vernünftiger Mensch würde jetzt aufhören. Ich bin nicht vernünftig. Ich bin süchtig.

Mit den restlichen 29.000 Euro auf dem Konto beginnt das Spiel von vorne. Ich setze höher, riskiere mehr. Die Kontrolle schwindet, die Gier übernimmt. Gewinne und Verluste jagen sich in Sekundenbruchteilen. Mein Herz rast, meine Hände zittern. Ich denke nicht mehr, ich funktioniere nur noch.

Und dann … ist alles weg. Ich wusste, dass es so enden würde. Ich wusste es.
Und trotzdem konnte ich nicht aufhören.

___

Ihr fragt Euch bestimmt, wer bin ich? Wer ist dieser Verrückter?


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Fragen & Hilfe / Re: Paypal Rücklastschrift
« Letzter Beitrag von Mr. Nobody am Gestern um 15:08:01 »
Das Gute für yzd ist auch, dass das PayPal-Konto solange gesperrt bleibt, bis die ausstehende Summe nicht beglichen ist. PayPal wird davon bestimmt wissen, aber scheinbar tolerieren oder wollen die das auch so. PayPal und spielsüchtig sein ist keine gute Kombination - besonders mit dieser Möglichkeit, seinen Dispo hinter dem Dispo noch auszureizen.
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Eigene Erfahrungen / Re: Casinoverluste Curucao
« Letzter Beitrag von Mr. Nobody am Gestern um 14:57:07 »
Curacao ist in der Hinsicht wie der wilde Westen, deswegen findet man in Ö wie auch hier in D keinen Prozesskostenfinanzierer.
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